Paddington in Peru
In „Paddington in Peru“ erhält der kleine Bär eine Nachricht aus dem Heim für pensionierte Bären, dass seine Tante Lucy ihn sehr vermisst. Gemeinsam mit den Browns reist er nach Peru, doch bei ihrer Ankunft erfahren sie, dass Tante Lucy spurlos im Dschungel verschwunden ist. Ein Hinweis führt sie zu Rumi Rock, wo viele Abenteurer bereits vergeblich nach der sagenumwobenen Stadt El Dorado suchten. Auf ihrer Reise treffen die Browns auf den Schatzsucher Hunter Cabot und seine Tochter Gina, die eigene Interessen verfolgen.
- Amazon Prime Video (Video-on-Demand)
- Elyas M'Barek, Hugh Bonneville, Emily Mortimer (Schauspieler)
- Dougal Wilson(Regisseur) - Mark Burton(Autor) - Rosie Alison(Produzent)
- Zielgruppen-Bewertung:Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Nachdem das Boot der Gruppe kentert, wird Paddington von seiner Familie getrennt. Während er auf eigene Faust den Dschungel durchquert, kommen die Browns einer Verschwörung auf die Spur. Mrs. Bird findet heraus, dass die Mutter Oberin nicht die ist, die sie vorgibt zu sein, und dass mehr hinter Tante Lucys Verschwinden steckt. Während die Ereignisse sich überschlagen, kämpft Paddington darum, seine Familie wiederzufinden und die Wahrheit herauszufinden. Wird er es schaffen, die Fäden zu entwirren und seine geliebte Tante Lucy zu retten?
Besetzung / Darsteller, Regie und Drehorte
„Paddington in Peru“ ist ein Animationsfilm aus dem Jahr 2024, der unter der Regie von Dougal Wilson entstand. Das Drehbuch schrieben Mark Burton, Jon Foster und James Lamout, während Rosie Alison als Produzentin agierte. Die musikalische Untermalung übernahm Dario Marianelli, die Kamera führte Erik Wilson, und Úna Ní Dhonghaíle sorgte für den Schnitt. In den Hauptrollen sind Hugh Bonneville als Henry Brown, Emily Mortimer als Mary Brown, Madeleine Harris als Judy Brown, Samuel Joslin als Jonathan Brown, Julie Walters als Mrs. Bird, Jim Broadbent als Samuel Gruber und Olivia Colman als Mutter Oberin zu sehen. Gedreht wurde 2023 in London, Kolumbien und Peru. Der Film ist die Fortsetzung von „Paddington“ (2014) und „Paddington 2“ (2017) und erhielt das Prädikat „Besonders wertvoll“ von der Deutschen Film- und Medienbewertung (FBW).
Mit einer Laufzeit von 106 Minuten und einer Altersfreigabe ab 0 Jahren richtet sich der Film an ein breites Publikum. Die Deutschland-Premiere fand am 19. Januar 2025 im Berliner Zoo Palast statt, der offizielle Kinostart folgte am 30. Januar 2025. In Großbritannien startete der Film bereits am 8. November 2024 und erzielte dort mit über 11 Millionen Euro das erfolgreichste Startwochenende seit „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ im Jahr 2021. Weltweit spielte „Paddington in Peru“ bis zum 2. März 2025 rund 164,4 Millionen US-Dollar ein, davon 45,7 Millionen allein im Vereinigten Königreich. StudioCanal kündigte bereits einen vierten Film sowie eine Serie für 2027/28 an.
Zusammenfassung & Story vom Film „Paddington in Peru“
Paddington erhält einen Brief aus dem Heim für pensionierte Bären in Peru. Darin steht, dass seine Tante Lucy ihn sehr vermisst und sich merkwürdig verhält. Gemeinsam mit den Browns beschließt er, nach Peru zu reisen, um sie zu besuchen. Bei ihrer Ankunft erfahren sie von der Mutter Oberin, dass Tante Lucy im Dschungel verschwunden ist. Zurückgelassen hat sie nur ihre Brille und ihr Armband. In ihrer Hütte entdeckt Paddington eine Karte, die sie nach Rumi Rock führen soll. Während Mrs. Bird und die Mutter Oberin im Dorf bleiben, überreicht Letztere Mrs. Brown ein Amulett als Glücksbringer.
Die Familie sucht nach einem Boot, um den Fluss hinunterzufahren, und trifft dabei auf die Schatzsucher Hunter Cabot und seine Tochter Gina. Hunter bemerkt Paddingtons Armband und erzählt ihnen von der sagenumwobenen Stadt El Dorado, die voller Gold sein soll. Er warnt jedoch, dass viele Abenteurer von Rumi Rock aus starteten und nie zurückkehrten. Von den Geistern seiner Vorfahren getrieben, will Hunter das Gold um jeden Preis finden. Ein Streit mit Gina über den weiteren Weg eskaliert, woraufhin er sie über Bord wirft und schließlich selbst ins Wasser fällt. Das Boot strandet, und die Gruppe ist getrennt.
Neuanfänge für Hunter und Clarissa
Paddington verirrt sich im Dschungel und entdeckt Rumi Rock, wo Hunter bereits auf ihn wartet. Er folgt mysteriösen Rufen, die er für die von Tante Lucy hält, und begibt sich gemeinsam mit Hunter auf die Suche nach El Dorado. Währenddessen erklärt Gina den Browns die wahren Absichten ihres Vaters. Mrs. Bird wird misstrauisch gegenüber der Mutter Oberin und findet heraus, dass das Amulett ein Peilsender ist. Die beiden Frauen starten ein Flugzeug, um die Familie zu retten. Gina schließt sich den Browns an, um Paddington vor Hunter zu schützen.
Am Gipfel einer Inka Festung, die ein Schloss für Paddingtons Armband aufweist, kommt es zum Kampf. Die Mutter Oberin entpuppt sich als Clarissa Cabot, Hunters totgeglaubte Cousine. Sie inszenierte Tante Lucys Verschwinden, um Paddington nach Peru zu locken. Mit einer Waffe bedroht sie die Gruppe, bis Hunter sie überwältigt und seine Obsession nach Gold endlich loslässt. Mithilfe des Armbands betreten die Browns El Dorado. Sie finden Tante Lucy, die erklärt, dass El Dorado ein Orangerie Paradies für Bären ist und dass Paddingtons Armband ursprünglich ihm gehörte. Paddington genießt die Zeit mit den anderen Bären, entscheidet sich aber, mit den Browns nach London zurückzukehren.
Kritiken und Fazit zum Film „Paddington in Peru“
„Paddington in Peru“ überzeugt mit einer liebevollen Geschichte und charmanter Animation. Regisseur Dougal Wilson schafft es, die Magie der ersten beiden Filme beizubehalten und gleichzeitig frischen Wind in die Erzählung zu bringen. Besonders gelungen ist die Balance zwischen Humor und Emotionen, die sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht. Die Charaktere, angeführt von Hugh Bonneville als Henry Brown und Emily Mortimer als Mary Brown, wirken authentisch und bereichern die Handlung. Olivia Colman als Mutter Oberin sorgt für einen überraschenden Twist, während Antonio Banderas als Hunter Cabot die richtige Portion Abenteuer beisteuert. Die visuellen Effekte und die detaillierten Dschungelkulissen machen die Reise nach Peru zu einem echten Highlight.
Die Handlung bietet spannende Wendungen und bleibt bis zum Ende unterhaltsam. Die Mischung aus Abenteuer, Witz und Herz funktioniert hervorragend und sorgt dafür, dass die Zuschauer bis zum Schluss mitfiebern. Besonders Paddingtons Begegnung mit den anderen Bären und die Enthüllung des wahren El Dorado sind bewegende Momente. Der Soundtrack von Dario Marianelli untermalt die Szenen perfekt, und der Schnitt von Úna Ní Dhonghaíle hält das Tempo angenehm. Am Ende bleibt ein Film, der den Charme des kleinen Bären erneut erfolgreich auf die große Leinwand bringt und eine wunderbare Fortsetzung darstellt.